Agritechnica 2017

Agritechnica Plakat

 

Anmeldeformular Agritechnica 

ACHTUNG! Ab diesem Jahr werden die Karten nicht mehr in Papierform ausgegeben, sondern personalisiert als QR-Code auf dem Handy oder als Link zum selbst Ausdrucken am PC. Eine Rückgabe der Karten ist somit nicht mehr möglich! 

GüKG - bisherige Rechtsauslegung bleibt zunächst bestehen

Die Gemeinschaftsinitiative vom Deutschen Bauernverband, Bundesverband der Maschinenringe und Bundesverband Lohnunternehmen konnte einen Erfolg bezüglich der Rechtsauslegung des Güterkraftverkehrsgesetztes verzeichnen. Nicht zuletzt hatte auch der Maschinenring Fürth selbst Initiative ergriffen und dem Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt persönlich von dieser Problematik unterrichtet. 
Nachdem die neue Rechtsauslegung unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu Unmut geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Dobrindt zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange der Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und verlängert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG zunächst um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung sollen Regelungen erarbeitet werden, die lof- Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG ausnimmt. 
Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach bisheriger Rechtsauslegung währen alle Lohnunternehmer und Landwirte mit lohnunternehmerischen Tätigkeiten GüKG- erlaubnispflichtig geworden, was mit einer Fachkundedprüfung, großem Aufwand, Zeit und Geld verbunden gewesen wäre. 

Trotz dieses Erfolgs werden DBV, BMR und BLU weiter an das Bundesverkehrsministerium appelieren um für die Zukunft praktikable und für alle Beteiligten verlässliche Rechtsgrundlage zu schaffen! 

Wir halten sie zu diesem Thema weiterhin auf dem Laufenden. 

 

Photovoltaik-Reinigung

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Die Firma Solarfresh hat am 03.05.2017 auf dem Betrieb Boas ihre Photovoltaik Reinigung vorgeführt.
Gereinigt wird aus einem Arbeitskorb aus mit zwei schwimmend gelagerten Bürsten und PV- und umweltverträglichen Reinigungsmittel. Anschließend wird mit entmineralisiertem Wasser nachgespült. Das Reinigungssystem wurde von der Firma selbst entwickelt.
MR-Mitglieder erhalten für die Photovoltaikreinigung vergünstigte Konditionen. Bei Interesse melden Sie sich telefonisch in der MR-Geschäftsstelle.

Photos der Photovoltaikreinigung finden Sie in unserer Galerie.

Gülletag in Triesdorf

Am 18.05.2017 fand der diesjährige Gülletag in Triesdorf statt.

Neben der Technikvorführung wurde Vormittags vor allem die aktuelle Düngeverordnung disktuiert. Die Verkürzung des Ausbringzeitraums wird in Zukunft neben dem größeren Lagerraum auch eine erhöhte Schlagkraft voraussetzen. Hierbei wird mancher in Gülletechnik, neue Güllelager und/oder Gärrestaufbereitung investieren müssen. Die Einschränkung der N-Düngung auf 170 kg/ha erfordert zudem eine bessere N-Ausnutzung, weshalb in Zukunft mehr in verlustminderte Technik investiert werden wird. Alles in allem lässt sich sagen, dass in Zukunft für die Gülleausbringung zusätzliche Kosten entstehen werden.
Insgesamt wird auch ein höheres Flächenmanagement voraus gesetzt werden. Hierzu hat die Landmaschinenschule Triesdorf einen Gärrestrechner auf Excelbasis entwickelt, mit dem die Ausbringmenge über das Jahr auf den einzelnen Flächen ermittelt werden kann, ohne dass die vorgeschriebene N- Grenze überschritten wird und der Gülle- und Gärrestlagerraum aussreicht. Er kann kostenfrei unter dem folgenden Link heruntergeladen werden.

http://www.triesdorf.de/tagungen-besucher/downloads-zum-bildungszentrum.html

Bezüglich der Umsetzung der neuen Düngeverordnung referierte Manuel Westphal (MdL). Er stellte den Gestaltungsrahmen der Düngeverordnung vor, in dem Bayern seine Auflagen anpassen kann. Bayern wird je nach N-Belastung in grüne, gelbe oder rote Bereiche eingeteilt. Während die grünen Bereiche sogar eventuell mit Entlastungen rechnen können, müssen sich gelbe und rote Bereiche sich auf zusätzliche Auflage, wie z.B. eine vorgeschriebene Laboruntersuchung ihrer Gülle, gefasst machen.

Zum Schluss erklärte die Landmaschinenschule, in welcher Art und Weise schon am Betrieb bestehende Gülletechnik entsprechend umgerüstet werden kann, damit sie den neuen Bestimmungen genügen. Hierbei sind allerdings verschiedenste Dinge zu beachten, wie z.B. ob das Fass eine Freigabe vom Hersteller zur Umrüstung hat, ob ggf. negative Stützlasten auftreten oder ob das zulässige Gesamtgewicht ausreicht.

Nachmittags wurde ein umfangreiches Praxisprogramm geboten. Umgebaute Einzelfässer, Gülleverschlauchung und Gülleselbstfahrer mit verschiedensten Verteilern oder Schlitzgeräten wurden vorgeführt. Auch der neue Gülletrack der Güllegemeinschaft war dort im Einsatz. Fotos vom Gülletag finden sie in unserer Bildergalerie.

Novellierung der Düngeverordnung

Die Länderkammer folgte der Position des Agrarausschusses, nicht den nochmaligen Änderungsvorschlägen des Umweltausschusses. Der Bundesrat forderte keine weitere Verschärfung über den Kompromiss von Bund und Ländern. Ein Teil des beschlossenen Paketes ist auch eine neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit Wassergefährdenden Stoffen, darunter fallen auch Güllegruben. Die formale Bestätigung des Beratungsergebnisses durch die Bundesregierung erfolgte am Mittwoch den 05.04.2017.

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